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Archiv: 19. September 2022

Die Seniorenboxer im Dortmunder Boxsport 20/50!

Sie schlagen Geraden und Haken – und das noch ganz schön schnell. Zumal hier Senioren im Ring stehen.

Boxen ist für Frauen und Männer vom Dortmunder Boxsport 20/50 so etwas wie eine Sucht geworden. Egal wie spät man anfängt – man kommt nicht mehr davon los.

Einmal Boxer, immer Boxer                                                                                

Boxen hat in Dortmund eine lange Tradition. Erst recht beim ältesten Box-Club der Stadt, dem Dortmunder Boxsport 20/50.

Und so ist es fast logisch, dass im Club nicht nur junge Sportlerinnen und Sportler für Ligakämpfe oder die erhoffte Profikarriere trainieren. Seit mehr als 25 Jahren treffen sich auch die Senioren, um fit zu bleiben oder zu werden. Ehemalige Boxer ebenso wie absolute Neulinge. Zweimal pro Woche kommen die Frauen und Männer zwischen 30 und 80 Jahren zusammen, um gegen Sandsäcke zu schlagen, sich im Sparring zu messen oder bei Sit-ups und Liegestützen im Ring zu schwitzen.

Eine unschlagbare Seniorengruppe

Gegründet wurde die Seniorengruppe des Dortmunder Boxsport 20/50 bereits 1996. Wer das Training in der Helmut-Körnig-Halle, in unmittelbarer Nähe zum Signal Iduna Park, besucht, merkt schnell: „Das ist eine unschlagbare Gruppe“.

Jeder sollte in seinem Leben mal geboxt haben, so das Credo vom Vereinsvorsitzenden Dieter Schumann.

Wer boxt, sei offener, freier, kontaktfreudiger und traut sich viel mehr zu.

Der Sandsack schlägt nicht zurück.

Krafttraining und Leichtkontaktboxen sind für die Gruppe kein Problem.

Eindrucksvoll beweisen die Frauen und Männer, dass Boxen der Gesundheit eher nützt als schadet.

Fitnessboxen gilt als perfektes Ganzkörpertraining, das Konzentration, Kondition  und Koordination sowie Beweglichkeit schult – bis in hohe Alter. „Die sind noch so fit, da kann sich ein 20-jähriger dahinter verstecken“, bestätigt auch Francesco Solimeo beim Blick auf seine Schützlinge. Der 63-jährige leitet das Training der Freizeit-Seniorenboxer.

Zusammen kämpfen, zusammen feiern

Auch außerhalb des Rings sind die Freizeit-Seniorenboxer eine starke Gemeinschaft. Gemeinsam besuchen sie Konzerte, gehen ins Theater, trinken etwas zusammen nach dem Training, treffen sich auf runden Geburtstagen und helfen sich bei alltäglichen Problemen.

Weltoffener Verein mit Herz

Der Dortmunder Boxsport 20/50  gilt seit jeher als weltoffener Club. 200 Mitglieder aus 20 Nationen zählt der 1920 gegründete Verein, der auf eine erfolgreiche Vereinsgeschichte mit Meistertiteln und zahlreichen Pokalen zurückblickt.

Abseits des Rings bietet er auch Ferienfreizeiten für Jugendliche sowie spezielle Boxlehrgänge unter anderen für Manager, Künstler und Pädagogen an.

Heute übernimmt der Club immer mehr gesellschaftliche Aufgaben, engagiert sich für minderjährige Flüchtlinge und gegen Rassismus.

Internationale Verbindungen sind dem Club wichtiger als Medaillen und Siege. „Wir waren schon immer eine weltoffene Gemeinschaft, so Geschäftsführer Mathias Burchardt.

Mathias Burchardt: „ Wenn wir hauen, hauen wir richtig und dann hauen wir ab“.

Geschäftsführer M. Burchardt über seine vielseitige Seniorenriege, in der es vor allen um Spaß geht und in der jeder willkommen ist.

Auspowern – ohne blaue Augen

Trainer Francesco Solimeo trainiert mit der Gruppe neben Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit auch die Reaktions-und Konzentrationsfähigkeit. Es geht um Stressabbau und den Erhalt der Leistungsfähigkeit.

Dabei werden die Teilnehmer gefordert, aber nicht überfordert. Erlaubt ist, was beim Fitness-Boxtraining ohne Vollkontakt möglich ist. Denn die Übungen im Ring sind keine Pflicht.

„Jeder macht das, was er schafft und wer gehandicapt ist, setzt einfach eine Runde aus“, sagt der Trainer und das wissen die Boxerinnen und Boxer zu schätzen. So wie Thomas Wallich (52) und Herbert Lausberg (54).

H. Lausberg:“ Da fühlt sich keiner zu alt“.

Ein Herz fürs Boxen

Dieter Schumann ist der Vorsitzende vom Dortmunder Boxsport 20/50 und die gute Seele innerhalb und außerhalb des Rings. Lange kämpfte er selbst aktiv und trainiert heute regelmäßig mit den Freizeit-Senioren.

Schumann brennt für seinen Sport. Seit 1972 leitet der 79-jährige die Geschicke des Vereins.

Über Dortmund hinaus ist „20/50“ unter anderem für Club – und Länderkämpfe bekannt.

Auch zu Hause in Hombruch erinnern abgewetzte Lederhandschuhe, lange Reihen von Fotoalben und Medaillen an seine große Leidenschaft – das Boxen, den Verein und seine Sportkameraden.

Dieter Schumann „ wir machen nicht nur Sport“. Die Dortmunder Senioren-Boxer verbindet mehr als nur die Trainingsgemeinschaft, sagt der erste Vors. Dieter Schumann.

Jedes langjährige Mitglied erhält die notwendige Würdigung und Betreuung.

Dieter Schumann

Wer einmal am Nappaleder gerochen hat kommt von diesem Sport ebenso wenig los, wie von einem schwierigen, launenhaften aber geliebten Menschen.

Seit Jahren lädt der Vereinsvorsitzende zum Prominenten-Stammtisch ein, der mittlerweile ein wichtiger Bestandteil des Vereinslebens geworden ist.

Schriftsteller, Opernsänger, ehemalige Olympia-Sieger-alle waren schon zu Gast beim Boxer-Stammtisch-Und einige der Gäste waren danach neugierig, streiften sich die Boxhandschuhe über und schauten beim Training der Dortmunder Senioren vorbei.

Ein guter Freund von Schumann ist der ehemalige Box-Weltmeister Henry Maske. Eine lebensgroße Pappfigur schmückt den Trainingsraum – und ist damit ein beliebtes Fotomotiv.

Einer für alle, alle für einen

Boxen ist und war in Dortmund stets mehr als nur Sport. Die Freizeit-Seniorensportler und der ganze Verein engagieren sich seit vielen Jahren sozial und gesellschaftlich.

Die Hilfe geht weit über den Sport hinaus. In den vergangenen Jahren haben daher auch viele Flüchtlinge beim Dortmunder Boxsport 20/50 eine neue Heimat gefunden.

Mathias Burchardt: „ Wir versuchen, Ihnen ein Stück Heimat zu geben“.

Die Seniorensportgruppe unterstützt minderjährige Flüchtlinge im Verein und versucht, Ihnen auch außerhalb des Boxsports zu helfen, erzählt M.Burchardt.

Von den Alten lernen

Mit ihrem gesellschaftlichen Engagement zeigt die Gruppe, das Eigenschaften wie Haltung, Können und Stehvermögen die Boxer nicht nur im Ring auszeichnen.

Ida Kowalski: „ Die sind immer engagiert dabei“.

Mit 16 Jahren ist Ida Kowalski eine der jüngsten Boxerinnen im Verein. Sie ist vor allem beeindruckt, wie fit die Senioren noch sind. Die Seniorengruppe hat Vorbildfunktion für Sie.

M. Burchardt: „Wir werden gemeinsam alt und halten uns gemeinsam fit“.

Gerhard Wulf: „ Ich freue mich jedes Mal, wenn wir Training haben“.

Über die volle Distanz

Für die älteren Sportler, nicht selten sind sie auch im Vorstand des Vereins aktiv – ist das regelmäßige Training also längst zum festen Bestandteil der Wochenplanung geworden.

Das Image von Aggression und Gewalt lassen die Senioren-Boxer schnell vergessen. Hier geht es vor allen um fit zu bleiben, Alltag vergessen, Bewegen und das gemeinsame Sporttreiben.

Dortmunder Boxsport 20/50 e.V.

Dortmunds ältester Boxsportverein bringt Menschen aus der ganzen Welt zusammen und zählt über 200 Mitglieder.

DOSB:  Redaktion Sabine Landau

Borussia Dortmund stellt Trainer André Fuhr frei

Damen-Handball-Bundesligist Borussia Dortmund hat Trainer André Fuhr heute mit sofortiger Wirkung freigestellt.

Der Trainer war in den vergangenen Tagen sowohl von Spielerinnen als auch öffentlich scharf kritisiert worden, was eine Fokussierung des Kaders sowie der gesamten Abteilung auf den Handballsport nahezu unmöglich gemacht hat.

Die Entscheidung, André Fuhr freizustellen, ist ausdrücklich nicht mit einer Vorverurteilung verbunden.

Borussia Dortmund arbeitet die Vorgänge, die der oben beschriebenen Situation zugrunde liegen, gegenwärtig gewissenhaft und gründlich auf und steht dabei im Dialog mit der Anlaufstelle gegen Gewalt im Sport, die von mehreren Spielerinnen kontaktiert worden war. Solange die o.g. Aufarbeitung nicht abgeschlossen ist, wird sich Borussia Dortmund über diese Stellungnahme hinaus nicht weiter zum Sachverhalt äußern. 

Den Spielerinnen Mia Zschocke und Amelie Berger hat Borussia Dortmund zwischenzeitlich mitgeteilt, Ihrem persönlichen Wechselwunsch – ohne Anerkennung einer Rechtspflicht – zu entsprechen. 

Darüber, wer die Mannschaft in Zukunft coacht, wird noch entschieden.

Quelle: BVB Pressemitteilung

Volles Haus im Fredenbaumpark

Im Fredenbaumpark findet das Lichterfest 2022 statt. Auch die „Dortmunder Schlagerparty“ gehört zum Festival-Programm und sorgt bei den Besucher*innen für besonders gute Stimmung. Das Duo „Flamingoboys“ präsentiert die Lieder „Egoist“, „Das wird unsere Nacht“ und „Lass mich doch los“. Die „Flamingoboys“ Arno und Frank stehen als erste Musikgruppe bei der „Dortmunder Schlagerparty“ auf der Bühne. Außerdem tritt der Sänger und DJ Sebastian von Mletzko aus Fröndenberg im Fredenbaumpark in Dortmund auf. Er singt seine Songs „Wenn du dich traust“ und „Herz Masterplan“. Und: Die Moderator*innen Uwe Kisker und Nicole Kruse führen das Publikum durch das Musikprogramm. Moderatorin Nicole Kruse überrascht das Publikum: Gemeinsam mit Claudia Raulf steht die Moderatorin als das Duo „Curvy Ladys“ auf der Schlagerbühne.

Teil 1 der Party:

Teil 2 der Party:

50. DBS-Boxlehrgang ein voller Erfolg

Über 40 Teilnehmer nahmen am 50.Boxlehrgang für daheimgebliebene Ferienkinder vom 11.8. bis 12.9 des Dortmunder Boxsport 20/50 teil. Die beiden Trainer DieterWeinand und Marcin Cwiklinski machten ein abwechslungsreiches Training.

Laufschule, Gymnastik, Boxschulung, Gerätearbeit und Leichtkontaktboxen mit und ohne Partner wechselten einander ab. Alle machten begeistert mit und gewannen Mut und Selbstvertrauen. Die internationalen Teilnehmer verstanden sich prächtig.

Am letzten Trainingstag erhielt jeder von den beiden Ehrengästen Conny Dietz (Paralympic-Siegern von 1996 im Goalball) und Förderer Daniel Weinand die verdienten Urkunden.

Mit einem Dankeschön an beide Trainer und einem dreifachen „Ring frei“, gemeinsam im Boxring, wurde der Lehrgang beendet.

Horst Bertram war Ehrengast der DBS-Boxer

Seinen 154.Prominenten-Stammtisch führte der Dortmunder Boxsport 20/50 am letzten Mittwoch (31.8.22) in seinem Vereinslokal „Haus Puschnik“ in DO-Hombruch durch. Bei Bier und belegten Brötchen war bei den zahlreichen Gästen eine tolle Stimmung.

Vorsitzender Dieter Schumann, der gerade seinen 80.Geburtstag feiern konnte, rief und alle Freunde kamen. Box-Trainer Ulli Wegner gratulierte per Videoanruf nachträglich zum runden Geburtstag.

Ehrengast an diesem Abend war die BVB-Torwartlegende Horst Bertram. Der Dortmunder berichtete von seinen sportlichen Erfolgen und schmerzlichen Niederlagen.

Die Teilnehmer hörten gespannt zu und stellten interessante Fragen. Über mehrere Runden erzählte Bertram seinen sportlichen Lebenslauf. Er war an diesem Abend der klare Punktsieger.

Bertram hatte viele Nominierungen in der Jugend-Nationalmannschaft. Seine Zeit beim BVB dauerte von 1971 bis 1983. Über 200 Spiele stehen in seinem Rekordbuch. Nach seiner aktiven Zeit war er in 8 Vereinen als Trainer tätig.

Von 2007 bis 2017 betätigte er sich beim SV Holzwickede als erfolgreicher Torwarttrainer. Eine Knieverletzung beendete seine sportliche Karriere. In seiner Laufbahn hat er fast alle sportlichen Größen der 70 und 80er Jahre kennengelernt. Den kürzlich verstorbenen Ehrenspielführer der Fußball-Nationalmannschaft, Uwe Seeler, hat er noch als aktiven Spieler persönlich erlebt.

Seine große Liebe gehört aber dem BVB 09 Dortmund. Viele Stammtischgäste sind ebenfalls Mitglieder des Dortmunder Bundesliga-Vereins.

Nach einem gelungenen Abend verabschiedete man sich gegenseitig mit einem lauten dreifachen „Ring frei“.

Quelle: DBS Presse