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Schlagwort: Bundesliga

1909-Talk mit Reinhard Rauball

Er hat Krisen und Erfolge von Borussia Dortmund erlebt wie kein anderer. Jahrzentelang war Dr. Reinhard Rauball Präsident von Borussia Dortmund. Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung hat er nun das Zepter an seinen Nachfolger Dr. Reinhold Lunow übergeben.

Was er in den Jahren seiner Amtszeit erlebt hat, welche besonderen Momente in Erinnerung geblieben sind und wie er nun ohne „seinen“ BVB das Leben gestaltet, darüber hat Dr. Rauball im 1909-Talk der Ruhrnachrichten und Radio 91.2 Einblick gegeben. Fast 2 Stunden stellte er sich den Fragen der Moderatoren Sascha Klaverkamp und Mathias Scherff. Link zum Text (hier).

Aufgelockert wurde der Abend mit einem Überraschungsbesuch des ehemaligen BVB- und Bundestrainers Erich Ribbek, der extra aus Köln in die Fanwelt am Dortmunder Stadion angereist war. Auch Rauballs Nachfolger Dr. Reinhold Lunow stieß im Verlauf zur Runde dazu.

Für die Ruhrnachrichten hat das Team von Event-Live die Veranstaltung in einem Livestream umgesetzt. Vier Kameras und unser Übertragungswagen sorgten für einen ansehnlichen Abend der Kunden des Medienhauses. Eine Wiederholung des Live-Streams ist im Artikel der Ruhrnachrichten abrufbar -> Zum Artikel

Andreas Heiermann tritt als Vorsitzender der Handballabteilung des BVB zurück

Andreas Heiermann, seit 2008 ehrenamtlicher Vorsitzender der Handballabteilung von Borussia Dortmund, hat am heutigen Donnerstag gegenüber dem Vereinsvorstand seinen Rücktritt erklärt und legt sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder. Bis auf Weiteres übernimmt Heiermanns Stellvertreter Rupert Thiele die Abteilungsleitung.

„Natürlich haben die jüngsten Vorkommnisse rund um die 1. BVB-Damenhandballmannschaft auch mich stark beschäftigt. Nach reiflicher Überlegung bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass ich meinen schon seit langem für 2024 aus persönlichen, privaten Gründen angedachten Rückzug aus diesem Ehrenamt vorziehe“, erklärte Heiermann und führte an: „Ich möchte damit aus voller Überzeugung meinen Beitrag leisten für die in meinen Augen bereits zum jetzigen Zeitpunkt notwendig gewordene Umstrukturierung und weitere Professionalisierung der Handballabteilung.“
 
Im Namen des Vorstands akzeptierte BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball den Rücktritt des bisherigen Abteilungsleiters und erklärte: „Andreas Heiermann hat dazu beigetragen, dass wir in wirtschaftlich schweren Zeiten die Handballabteilung im e.V. erhalten konnten, und er hat nach der gelungenen Konsolidierung auch die außergewöhnliche Entwicklung maßgeblich mitgestaltet.“ Die weibliche A-Jugend des BVB war 2019 Deutscher Meister geworden, die erste Mannschaft hat sich nach dem Wiederaufstieg 2015 zu einer Topadresse in Deutschland entwickelt, durfte 2021 den Gewinn der Deutschen Meisterschaft feiern und überstand in der Folge als erste deutsche Damenmannschaft die Gruppenphase der Champions League.
 
„Das große Engagement von Andreas Heiermann über mehr als eineinhalb Jahrzehnte hinweg und seine ehrenamtlichen Verdienste um den Handballsport beim BVB gilt es zu würdigen“, betonte Dr. Rauball. „Zugleich stellen sich im Damenhandball zahlreiche Herausforderungen, die mit großer Kraft angegangen werden müssen. Andreas Heiermann hat mich in persönlichen Gesprächen glaubhaft davon überzeugt, dass er genau diese Kraft nicht länger aufzubringen im Stande ist. Sein Rücktritt ist daher konsequent und verdient Respekt.“

Quelle: BVB Presse

Henk Groener wird Cheftrainer der Handball-Damen

Handball-Bundesligist Borussia Dortmund ist bei der Suche nach
einem neuen Cheftrainer fündig geworden: Zum 1. November
übernimmt Henk Groener den vakanten Posten zunächst bis zum
Ende der aktuellen Saison. „Wir freuen uns sehr, dass wir so einen
renommierten und anerkannten Fachmann wie Henk für uns
gewinnen konnten“, kommentiert Andreas Heiermann, Vorsitzender
der Handball-Abteilung. „Henk war unser Wunschkandidat. Er bringt
sportlich eine große Kompetenz mit und passt auch menschlich zu
uns.“
Groener, der von 2009 bis 2016 die niederländische
Nationalmannschaft der Frauen betreute und von Anfang 2018 bis
März 2022 für die DHB-Auswahl der Frauen verantwortlich war, freut
sich auf die neue Herausforderung. „Dortmund ist ein Standort im
deutschen Frauenhandball, an dem sehr viel möglich ist“, meint der
Niederländer. „Deswegen hatte ich auch sofort Interesse, als Andreas
Heiermann mich angerufen hat.“

Für ihn ist die Umstellung auf ein Vereinsteam kein Problem. „Man
hat dadurch viel mehr Möglichkeiten, Dinge täglich zu erarbeiten“,
fügt er an. Natürlich habe das Team unter den kurzfristigen Abgängen
gelitten und der Kader sei dünn besetzt, „aber in den bisherigen
Spielen zeigt sich die Mannschaft energisch und geschlossen. Jetzt
brauchen wir bei der Verarbeitung der vergangenen Wochen Ruhe
und Vertrauen, denn bei einem Trainerwechsel gibt es immer einen
Impuls.“

Im Zusammenhang mit der Verpflichtung von Groener bedankt sich
Abteilungsleiter Heiermann noch einmal ausdrücklich bei Andreas
Kuno und Dominik Schlechter. Das Duo wird in den nächsten beiden

Spielen erneut gemeinsam auf der Bank Platz nehmen, bevor
Groener übernimmt. „Sie haben sich in einer schwierigen Situation
sofort bereiterklärt zu helfen. Das ist nicht selbstverständlich und wir
wissen das beim BVB alle sehr zu schätzen“, betont Heiermann.
„Andreas Kuno war auch intensiv in die Gespräche mit Henk Groener
involviert und hat einen großen Anteil an dessen Verpflichtung.“

Quelle: BVB Pressemeldung

RN-BVB-Talk „1909“ mit Trainer Edin Terzic

Für unseren langjährigen Kunden „Medienhaus Lensing“ aus Dortmund hat das Team der Eventlive TV-Produktion Dortmund am 21.09.2022 wieder den beliebten BVB-Talk „19:09“ durchgeführt. Die Moderatoren Mathias Scherff (Radio 91.2) und Sascha Klaverkamp (Ruhrnachrichten BVB-Team) begrüßten exklusiv den BVB-Cheftrainer Edin Terzic im Innenhof des Medienhauses.

Da nur wenige Besucher vor Ort exklusiv Platz haben, wurde der von uns produzierte Live-Stream auf sämtliche Plattformen des BVB-Teams der RuhrNachrichten übertragen. Knappe 90 Minuten Talk waren so professionell aufbereitet live für alle BVB-Fans mitzuverfolgen.

Mit unserem Ü-Wagen, 5 Kameras und Live-Beschallung vor Ort konnten wir für die RuhrNachrichten und Radio 91.2 die Veranstaltung abwickeln. Die Wiederholung des Streams und ein paar Impressionen gibt es hier:

Borussia Dortmund stellt Trainer André Fuhr frei

Damen-Handball-Bundesligist Borussia Dortmund hat Trainer André Fuhr heute mit sofortiger Wirkung freigestellt.

Der Trainer war in den vergangenen Tagen sowohl von Spielerinnen als auch öffentlich scharf kritisiert worden, was eine Fokussierung des Kaders sowie der gesamten Abteilung auf den Handballsport nahezu unmöglich gemacht hat.

Die Entscheidung, André Fuhr freizustellen, ist ausdrücklich nicht mit einer Vorverurteilung verbunden.

Borussia Dortmund arbeitet die Vorgänge, die der oben beschriebenen Situation zugrunde liegen, gegenwärtig gewissenhaft und gründlich auf und steht dabei im Dialog mit der Anlaufstelle gegen Gewalt im Sport, die von mehreren Spielerinnen kontaktiert worden war. Solange die o.g. Aufarbeitung nicht abgeschlossen ist, wird sich Borussia Dortmund über diese Stellungnahme hinaus nicht weiter zum Sachverhalt äußern. 

Den Spielerinnen Mia Zschocke und Amelie Berger hat Borussia Dortmund zwischenzeitlich mitgeteilt, Ihrem persönlichen Wechselwunsch – ohne Anerkennung einer Rechtspflicht – zu entsprechen. 

Darüber, wer die Mannschaft in Zukunft coacht, wird noch entschieden.

Quelle: BVB Pressemitteilung

„Es hilft uns einfach!“

Es ist eigentlich schon fast eine nervige Tradition, dass der Cheftrainer von Borussia Dortmund bei den Pressekonferenzen vor den Pflichtspielen doch so einige verletzte Spieler zu beklagen hat. Edin Terzic machte heute eine Ausnahme.

Die traditionelle Frage nach dem Personal, die bei jeder Pressekonferenz gestellt wird, konnte der gebürtige Mendener dieses Mal doch erfreulich positiv beantworten: „Da gibt es sehr viele erfreuliche Nachrichten“, erklärte er. „Wir gehen davon aus, dass wir zum ersten mal wirklich alle Jungs an Bord haben.“ Alle Jungs sind es zwar leider nicht, denn Sebastien Haller leidet nach wie vor noch an seiner Tumorerkrankung, aber ansonsten sind zumindest alle Spieler körperlich wieder fit.

Salih Özcan, Gio Reyna und Karim Adeyemi kehrten wieder ins Mannschaftstraining zurück. „Wir freuen uns über alle Alternativen, sodass wir auf jede Gegebenheit im Spiel reagieren können“, erklärte Edin Terzic weiter. Und gerade im zentralen Mittelfeld freue man sich in Anbetracht der vielen schwierigen Aufgaben, die noch anstehen, dass mit Mo Dahoud, Jude Bellingham, aber auch Salih Özcan und Emre Can genügend Spieler auf dieser Position zur Verfügung stehen werden.

In der Abwehr kehrt nach ein paar Wochen Abstinenz zwar Niklas Süle ins Mannschaftstraining zurück, wird aber für das Spiel gegen Werder Bremen wohl noch keine echte Alternative für die Startaufstellung sein. „Wir werden uns das Ganze ganz genau anschauen und gucken, wie er sich im Training bewegt und zeigt und dann schauen, wie viele Minuten er am Samstag zum Einsatz kommen wird.“

Ebenso schwierig dürfte es für Gio Reyna werden, der bislang nur ein paar Einsätze in Freudschaftsspielen hatte, aber seine Rückkehr ist aus verschiedenen Gründen wichtig. „Wenn Jungs seit über einem Jahr nicht mehr regelmässig Fuflball gespielt haben, dann ist es natürlich schwierig, sie von Anfang an reinzuwerfen. Natürlich sind nicht alle bei 100 Prozent, aber es hilft uns einfach. Es hilft uns, sowohl das Niveau im Training anzuheben, als auch auf den jeweiligen Gegner besser reagieren zu können. Es zeigt uns, dass wir nicht mehr weit davon entfernt sind, bei 100 Prozent zu sein.

„Sie sind da sehr effektiv!“

Über mehrere Jahrzehnte war Borussia Dortmund im Spiel gegen den SC Freiburg immer sehr erfolgreich. Doch die letzten beiden Begegnungen in Freiburg hatten die Westfalen mit jeweils 2:1 verloren. BVB-Cheftrainer Edin Terzic nennt dafür einige Gründe.

Die gute Nachricht ist, dass der Saisonstart der Borussia gegen Leverkusen geglückt ist und man die ersten 3 Punkte in der Liga eingesammelt hat. Die schlechte Nachricht liegt allerdings darin, dass BVB-Cheftrainer Edin Terzic mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht so ganz zufrieden war und noch deutlichen Modifizierungsbedarf speziell im Aufbauspiel sieht.

Seiner Meinung nach gab es dort den ein oder anderen Fehlpass zuviel: „Ich habe mich damit eher auf die 2. Halbzeit bezogen, in der wir wirklich hinterherlaufen mussten, weil wir den Ball wieder viel zu häufig zu früh abgegeben haben“, sagte er dazu. „Wir haben den Jungs die Szenen gezeigt, versucht sie aufzuarbeiten und auch heute werden wir da nochmal einen Schwerpunkt setzen. Wir haben sowohl im Zentrum als auch am Flügel sehr viele gute Balleroberungen gehabt, aber dann war nach 5 oder 6 Sekunden der Ball schon wieder weg und das Ganze f‰ngt wieder von vorne an.

Das kostet dann Energie und viel Kraft und irgendwann kommt man dann in den Teufelskreis, dass man bei fehlender Kraft die Bälle noch eher verliert und das müssen wir unterbinden. Die Freiburger sind ähnlich aggressiv wie Leverkusen und werden auch ähnlich so oft versuchen zu kontern, wenn sie den Ball erobern. Deswegen müssen wir versuchen uns davor zu schützen, indem wir länger und genauer am Ball bleiben.“

Dieser Gegner aus Freiburg unter der Leitung des dienstältesten Trainers in der Bundesliga hat sich nach Meinung von Edin Terzic in den letzten Jahren deutlich verbessert. „Ganz Deutschland sieht die positive Entwicklung, die Freiburg in den letzten Jahren genommen hat. (…) Sie schaffen es immer wieder, ihre Abgänge sowohl durch eine sehr gute Nachwuchsabteilung als auch durch clevere Transfers gut zu kompensieren. (…) Sie sind extrem gefährlich bei Standardsituationen.“

Und das ist in den Augen des Dortmunder Cheftrainers auch ein Aspekt, bei dem der BVB sich im Vergleich zu den letzten Auftritten im Breisgau deutlich verbessern muss. „Sie haben die meisten Tore nach Freistößen und Ecken erzielt und sind da sehr effektiv! (…) Sie sind (speziell auf den Flügelpositionen) immer eingespielter und flexibler geworden und machen es richtig gut. Sie werden versuchen, es auch am Freitag richtig gut zu machen.

Wir müssen bereit sein, dagegen zu halten und es besser zu machen als in den letzten Spielen um dann auch mit 3 Punkten nach Hause zu fliegen.

Er wirkt auf mich gerade sehr fit, glücklich und zufrieden.“

Ein sehr junger Spieler könnte in der neuen Saison unter Edin Terzic nochmal so richtig aufblühen.

Youssoufa Moukoko gilt mit seinen gerade einmal 17 Jahren als das große Talent bei Borussia Dortmund. Schon vor Jahren erzeugte er im jugendlichen Alter durch seine vielen Tore in der U17 und U19 des BVB für viel Aufsehen und galt somit als der Perspektivspieler schlechthin. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis er bei Borussia Dortmund seinen ersten Profivertrag unterschreiben durfte. Am 21. November 2020 war es dan soweit: nur einen Tag nach seinem 16. Geburtstag lief er als jüngster Spieler in der Geschichte der Fußballbundesliga im Spiel gegen Union Berlin auf, bei dem er auch prompt sein 1. Bundesligator erzielen konnte.
Alle Weichen schienen für den deutschen U21 Nationalspieler mit kamerunischen Wurzeln für eine erfolgreiche Zukunft gestellt zu sein. Doch der Schatten eines Erling Haaland war in den letzten Jahren so groß, dass es schwierig für Mouki war, sich zu profilieren und zu genügend Einsatzzeiten zu kommen. Obwohl er in seinen jungen Jahren mit seiner Entwicklung noch lange nicht fertig ist, wie Edin Terzic es heute noch bestätigte, schien der Shootingstar mit seiner Rolle in der letzten Saison nicht zufrieden gewesen zu sein.

Gerüchte über einen möglichen Vereinswechsel machten die Runde. Edin Terzic, der zwar kein Sportdirektor ist und somit auch keine Entscheidungen über Spielerverträge trifft, hat aber zu Mouki eine klare Meinung: „Es freut mich sehr, dass Youssoufa einer unserer Spieler ist. Ich bin von seinen Qualitäten überzeugt, die er in den letzten Jahren bei uns immer wieder gezeigt hat. Wir sind uns alle darin einig, dass er in seiner Entwicklung noch lange nicht fertig ist. Es wäre sehr schön und auch wünschenswert, wenn wir ihn in seiner Entwicklung noch weiter begleiten würden. Mein Thema ist es, ihn leistungstechnisch an sein Maximum zu bringen. Und er wirkt auch mich gerade sehr fit, glücklich und zufrieden. Jetzt hoffen wir einfach mal, dass er nochmal richtig zünden und sich mit Toren belohnen kann.“

BVB-Damen starten 2022/23 in der EHF European League

Die Handball-Damen von Borussia Dortmund werden in der kommenden Saison nicht wie erhofft in der EHF Champions League spielen. Das gab die Europäische Handballföderation (EHF) am Montag an ihrem Sitz in Wien bekannt. Damit wird der deutsche Vizemeister nach zwei Jahren in der EHF Champions League nun erstmals in der EHF European League antreten.

„Natürlich sind wir traurig über diese Entscheidung, das ist keine Frage. Ich bin überzeugt davon, dass wir den deutschen Frauenhandball auch im dritten Jahr in Folge in der Champions League würdevoll auf und neben der Platte vertreten hätten. Jetzt freuen wir uns aber auf die European League. Ich denke, wir haben eine realistische Chance auf den Einzug ins Final Four. Das ist auf jeden Fall unser Ziel“, so BVB-Abteilungsleiter Andreas Heiermann.

Über die Bundesliga hatte sich der BVB nicht für die Champions League qualifiziert, sich jedoch bei der EHF um eine Wildcard beworben. Angesichts von einigen freien Plätzen schienen die Chancen auch relativ gut. Doch die EHF entschied sich gegen die Dortmunderinnen, die in der vergangenen Saison mit dem Einzug in die Play-offs eine starke sportliche Leistung gezeigt hatten. „Wir hätten diese Entwicklung gerne fortgesetzt, aber nehmen die Herausforderung European League jetzt mit vollem Elan an. Die SG BBM Bietigheim hat uns sehr erfolgreich vorgemacht, was in diesem Wettbewerb möglich ist“, sagte Heiermann angesichts des Titelgewinns der Bietigheimerinnen.

Besonders leid tue ihm die Entscheidung für die Spielerinnen, den Trainer und die Handball-Fans, so Heiermann. Kapitänin Alina Grijseels und Trainer André Fuhr hatten im Vorfeld ihre positive Erwartungshaltung auf einen dritten Start in der Champions League geäußert.

Andererseits sei die Entscheidung für die European League „finanziell und organisatorisch eher von Vorteil für uns, aber ohne, dass wir es wollten“, erklärte der BVB-Abteilungsleiter.

Im Gegensatz zur Champions League startet die European League nicht schon im September, sondern erst um die Jahreswende. Vor der Gruppenphase steht allerdings noch die Qualifikationsrunde an, die in Hin- und Rückspiel ausgetragen wird. Die Auslosung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

BVB holt Torfrau Sophie Moth aus Dänemark

Torhüterin Sophie Amalie Moth vom dänischen Klub Holstebro wechselt zur kommenden Saison zu Borussia Dortmund. Die 23-Jährige erhält einen Einjahres- Vertrag.

Moth spielte zunächst für Gudme HK, danach in Hadsten und wechselte 2019 zu Skanderborg. Sie war zuvor Teil der dänischen Jugendnationalmannschaft. Vor der Saison 2021/22 wechselte sie nach Holstebro, wo sie ein Duo mit Sara Kececi bildete.

In Holstebro hat Sophie Moth in der abgelaufenen Spielzeit einen großen Schritt nach vorne gemacht – wie André Fuhr bestätigt: „Sophie ist sehr gut im Eins- gegen-eins, verfügt über ein erstklassiges Umschaltspiel, das kommt unserer Spielweise sehr entgegen. Trotz ihres jungen Alters bringt sie große Erfahrung mit.“ Andreas Kuno, der Sportliche Leiter des BVB, war nach intensiver Video- Analyse ebenfalls von Moth beeindruckt: „Ihr Spiel hat mich überzeugt, Sophie ist noch entwicklungsfähig und hat bewiesen, dass sie in der Lage ist, eine gesamte Saison gegen starke Gegner zu spielen.“

Dass es nicht einfach war, nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Torfrau Madita Kohorst (Kreuzbandriss) eine zweite erfahrene Torhüterin zu finden, die neben der niederländischen Nationalspielerin Yara ten Holte auflaufen kann, war allen Beteiligten klar. „Im Juni ist das natürlich sehr schwierig. Gerade deshalb sind wir sehr froh, dass wir mit Sophie eine ausgewiesene Klasse-Torfrau gefunden haben“, so Fuhr.

Die 1,77 Meter große Dänin ist die insgesamt zwölfte Neuverpflichtung des BVB, der bislang bereits die Schwedin Emma Olsson (Reykjavik), die Weißrussin Anastasiya Sivukha (Victoria Brest), die Niederländerinnen Harma van Kreij (Lubljana) und Zoë Sprengers (Bayer Leverkusen), die jungen deutschen Talente Lena Hausherr (Zwickau), Lisa Antl und Meret Ossenkopp (beide Buxtehuder SV) sowie die serbische Nationalspielerin Sara Garovic von ZRK Bekament Bukovicka Banja verpflichtete.

Zuletzt sicherten sich die Schwarzgelben noch die Dienste von drei jungen deutschen Spielerinnen und verstärken damit weiter ihren Backup-Bereich: Zoe Stens (TVB Wuppertal), Maraike Kusian (VfL Wolfsburg) und Norah Kothen (TV Aldekerk) wechseln nach Dortmund.