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Schlagwort: Sport

Westparkboxen gegen Rassismus!

Nachwuchsboxen beim Dortmunder Boxsport 20/50!

Im Anschluss an die Einmarschmusik von Strauß“ Also sprach Zarathustra“, sahen knapp 200 Teilnehmer und Zuschauer ( Frauen und Schüler hatten freien Eintritt) letzten Samstag in der Tremonia-Turnhalle am Westpark in Dortmund, zehn Wertungskämpfe.  Durch die gute organisatorische Vorarbeit des Hausmeisters Ralf Kibbel konnte ein pünktlicher und perfekter Ablauf der Veranstaltung  gewährleistet werden. DBS-Geschäftsführer Wilfried Peters hatte ebenfalls eine tolle Vorarbeit geleistet. Der DBS-Vorsitzende Dieter Schumann bedankte sich bei beiden für die wohlwollende Unterstützung .

Da überwiegend Dortmunder Boxer zum Einsatz kamen, die ihre Fans mitbrachten, herrschte eine tolle Stimmung .Die boxerischen Leistungen wurden mit viel Beifall bedacht. Die Ehrengäste  Ex-Profi-Weltmeisterin Goda Dailydaite mit ihrem Trainer Thorsten Brück, Amateur-Europameister Ernst Müller , Ex-Profiboxer Heinz Düsing, IDV-Vorsitzender Olaf Meyer mit Schatzmeister Karl-Heinz Hülsmann un d Ex-Rennreiterin  Sabine Geldmacher überreichten an die Akteure die Ehrenpreise, silberne und goldene Minipokale. Als neuer Ringsprecher amtierte Christian Schumann.  Die Kontrollfunktion hatte Supervisor  Klaus Hellmich. Die ärztliche Betreuung lag in den Händen des DBS-Vereinsarztes Dr.med. Gunter Hübner. Die beiden DBS-Vorstandsmitglieder Frau Dr. Sabine Lauer und Catharina Heinrichs führten das Kampfprotokoll und übertrugen die Kampfergebnisse in  die Startausweise.

Die westfälischen Ring-und Punktrichter  Ingo Kemper, Tim Hofsommer, Özcan Kavakbasi, Wilfried Peters und Klaus Hellmich zeigten insgesamt eine fehlerlose Beurteilung der Nachwuchskämpfe.

Die Sieger zuerst:

Im ersten Kampf standen sich Im Kadetten Schwergewicht  Farzani  (Boxteam DO)und Seyrek (ASV Bocholt) gegenüber. Farzani konnte schon in der 1. Runde durch RSC gewinnen.

Im Jugend- Leichtgewicht kämpfte  Cionca (BC Haspe) gegen Hubert (DBS 20/50). Beide Kämpfer schenkten sich nichts. Durch seine bessere erste Runde wurde Cionca knapper Punktsieger. Beide Kämpfer wurden mit viel Beifall verabschiedet.

Im dritten Kampf kreuzten im Männer-Halbschwergewicht Osmic (Boxteam DO) und Sönmez (DBS 20/50) die Fäuste. Osmic war in blendender Form und setzte klare Treffer. Zum Schluss holte er sich den Punktsieg.

Im Jugend-Leichtgewicht kämpfte Toplica (Boxring Hattingen) gegen Gertha (DBS 20/50). Wegen einer Verletzung gab Gertha schon nach einer Minute den Kampf auf. Der Sieger Toplica war sehr erfreut.

Im fünften Kampf trafen im Jugend-Halbschwergewicht Glazkov (BV Ibbenbühren) und Mehrgji (DBS 20/50) aufeinander.  Beide Boxer kämpften überwiegend im Nahkampf. Mehrji zeigte Nehmerqualitäten, konnte den Punktsieg von Glazkov aber nicht verhindern.

Den sechsten Kampf bestritten im Männer Halbschwergewicht Fahnenstein (BV Ibbenbühren) gegenTschazodi  (Boxteam DO).  Hier setzte Fahnenstein  klare Treffer und wurde verdienter Punktsieger.

Im einzigen Frauenkampf standen sich im Halbschwergewicht  Peer (BKV Dortmund) und Glunz (BC Mühlheim Dümp.)  gegenüber.  Nach drei farbigen Runden konnte Peer bei ihrem zweiten Kampf Punktsiegerin werden. Bei der Siegerehrung erhielten beide Kämpferinnen viel Applaus.

 Der Männer Weltergewichtskampf  Dschaack (BSV 20 Mengede) gegen Fayad (Boxteam DO) war alleine das Eintrittsgeld wert. Beide Boxer kämpften Fuß an Fuß und zeigten variables Boxen. Nach drei spannenden Runden wurde Dschaak knapper Punksieger. Der Beifall der Zuschauer wollte nicht enden.

 Im Männer  Mittelgewicht hatte Malik (ABC Arnsberg) den DBSler Drescher vor den Fäusten. Malik der klare Treffer setzen konnte, wurde knapper Punktsieger. Die Fans feierten beide Kämpfer.

 Im letzten Fight der Veranstaltung  kämpften Chasanis (Boxteam DO) gegen Almousa (DBS 20/50).Der Rechtsausleger Chasanis hatte immer eine Hand mehr im Kampfgeschehen. Am Schluss wurde  er klarer Punktsieger.

Die beiden DBS-Trainer Dieter Weinand und Martin Cwiklinski, die in der Coronna-Zeit eine neue Jugendstaffel herangebildet haben, waren mit den sportlichen Leistungen, trotz der Niederlagen ihrer Schützlinge, sehr zufrieden.  Vier weitere DBS-Boxerinnen und Boxer konnten wegen kurzfristiger Absage ihrer Gegner nicht besetzt werden.

Quelle: DBS Presse

Video Vorbericht ! Sparkassen-Renntag 2022

Am Donnerstag, dem 26. Mai, an Christi Himmelfahrt, findet in diesem Jahr auf der Galopprennbahn Dortmund wieder der traditionelle „SPARKASSEN-RENNTAG“ statt. Mittlerweile zum 43. Mal präsentiert die Sparkasse Dortmund einen bunten Rahmen rund um voraussichtlich neun spannende Galopprennen auf dem Wambeler Turf. Im Mittelpunkt des Interesses an diesem hoch-beliebten „Familienrenntag“ steht abermals „Der große Preis der Sparkasse Dortmund“, ein mit 25.000 EUR dotiertes Listenrennen für 4-jährige und ältere Stuten. Dieser attraktive Preis geht über die Distanz von 1.800 Metern. Erneut erwarten die Veranstalter weit mehr als 10.000 Besucher. Wie an allen Grasbahn-Renntagen wird im Zielbereich eine 120(!)qm große LED-Wand eingesetzt

Das Team vom Event-Live ist dabei !

Endlich wieder BVB-Talk „19:09“

Um 19:09 ist es endlich wieder soweit. Der beliebte BVB-Talk von den RuhrNachrichten und Radio 91.2 startet wieder. Wir sind auch wieder dabei und produzieren für das Medienhaus Lensing den Live-Stream.

Das Setting steht, das Team freut sich auf den Talk mit spannenden Gästen wie BVB-Chef Hans-Joachim Watzke. Zu sehen ist der Talk unter anderem hier.

Neue Wege finden …

Der Klassiker gegen den FC Bayern München könnte aus verschiedenen Gründen zu etwas ganz Besonderem werden.

Am kommenden 30. Spieltag könnte die Entscheidung der Deutschen Meisterschaft zugunsten des FC Bayern München fallen, wenn der Rekordmeister auf den zweitplazierten der Liga Borussia Dortmund trifft. Und die Chancen dazu stehen aus mehreren Gründen gar nicht mal so schlecht: zum einen konnte der BVB schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr in München gewinnen – der letzte Sieg liegt ziemlich genau 10 Jahre zurück, als am 11. April 2012 ein gewisser Robert Lwandowski noch im Trikot des BVB den entscheidenen 1:0 – Siegtreffer erzielen konnte – und zum anderen fallen bei den Schwarz-Gelben derzeit wieder einmal leider sehr viele Spieler verletzungsbedingt aus. Dazu zählen Thorgan Hazard, Mats Hummels, Mo Dahoud, Axel Witsel, Gio Reyna, Thomas Meunier, Donyell Malen und leider auch Torhüter Gregor Kobel, der das Trainingsgelände in Brackel unter der Woche mit einer Bänderverletzung verlassen musste und voraussichtlich wohl mehrere Wochen ausfallen wird.
Es gibt also wieder einmal viel Improvisationsarbeit für das Trainerteam von Marco Rose, der die vorzeitige Meisterfeier der Bayern in München natürlich verhindern möchte.
Das Spiel könnte aber auch aus anderen Gründen etwas Besonderes sein. Denn es könnte gut sein, dass – wenn man der Gerüchteküche glauben schenken mag – sowohl Robert Lewandowski als auch Erling Haaland ihren derzeitigen Arbeitgeber zur kommenden verlassen werden und sie möglicherweise zum letzten Mal in der Konstellation aufeinander treffen werden. Gerüchten zufolge könnte der 33-jährige polnische Nationalspieler, dessen Vertrag bei den Bayern nächstes Jahr ausläuft, zum FC Barcelona wechseln und Erling Haaland, dessen Vertrag über eine Ausstiegsklausel verfügt, ab der kommenden Saison zu Manchester City wechseln.
Es ist oft so, dass die Stürmer die schillernsten Figuren und in vielen Fällen das Aushängeschild einer Fußballmannschaft sind. Die Meinungen unter den Fans über die Stürmerstars gehen oft sehr weit auseinander. Während ein Teil der Fans die Stürmer schon fast vergöttern, wirft ein anderer Teil der Fans Egoismus und Arroganz vor. Fakt ist aber, dass der 21-jährige Norweger über ehr viel Talent verfügt und in Topform auch ein Garant für Erfolge ist.
„Wenn Du Spieler dieser Qualität und mit der Quote verlierst, dann macht das immer etwas mit einer Mannschaft“, erklärte Marco Rose dazu auf der Pressekonferenz. „Das musst Du dann erstmal auffangen. Aber das passiert im Fußball immer wieder, dass eine Ära irgendwann mal vorbei ist. Dann versucht man neue Wege zu finden und als Trainer hat man dann möglicherweise die Aufgabe, ein paar Dinge auch anzupassen – je nachdem, welches Spielerprofil man dann bekommt und was die Stärken des Spielers sind. Natürlich möchtest Du als Trainer solche Jungs so lange wie möglich bei Dir haben um die Garantie auf Tore hochzuhalten!“

Jermaine Krause Westdeutscher Boxmeister

Am Sonntag , dem 20.März, konnte der DBSler im Kadetten-Fliegengewicht (13-14 Jahre), Jermaine Krause, im Finalkampf in Münster Sudian Bogdan (BC Vorwärts Bielefeld) nach Punkten besiegen. Nach zwei ausgeglichenen Runden steigerte sich Krause enorm und setzte in der 3.Runde klare Treffer.

Sein Trainer Dieter Weinand war begeistert. Krause hatte die Anweisungen des erfahrenen Box-Trainers umgesetzt. Als der Ringrichter den Arm des Siegers hochhob, gab es Applaus von den zufriedenen Zuschauern.

Krause hat sich für die Deutsche Kadettenmeisterschaft qualifiziert, die vom 10. bis 14. Mai in Lindow (Brandenburg) stattfindet.

Quelle: DBS Presse

Borussia Dortmund holt Harma van Kreij zurück

Dieses Puzzleteilchen hat in den Planungen der Handball-Damen von Borussia Dortmund noch gefehlt: Mit der niederländischen Nationalspielerin Harma van Kreij hat der Deutsche Meister eine hochkarätige Neuverpflichtung unter Dach und Fach gebracht. Die Rückraumspielerin kehrt nach drei Jahren vom Champions League-Teilnehmer Krim Ljubljana nach Dortmund zurück. Die 28-Jährige erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag und ist nach Lena Hausherr (Zwickau) und Zoë Sprengers (Bayer Leverkusen) sowie Lisa Antl und Meret Ossenkopp (beide Buxtehuder SV) der fünfte Neuzugang beim BVB. Der Kaderumbau nimmt damit immer klarere Formen an.

Vor drei Jahren verließ Harma van Kreij die Handball-Damen von Borussia Dortmund, um bei Krim Ljubljana in Slovenien eine neue Aufgabe zu suchen. Jetzt kommt die 28-jährige Ausnahmespielerin wieder zurück und verstärkt in der kommenden Saison den Deutschen Meister. „Ich bin total glücklich, dass dieser Transfer geklappt hat. Harma ist nicht nur sportlich eine enorme Verstärkung für uns, sondern auch menschlich. Sie hat einen super Charakter und ist eine echte Teamplayerin“, zeigte sich Abteilungsleiter Andreas Heiermann von dem Neuzugang angetan.

Was natürlich auch für BVB-Cheftrainer André Fuhr gilt, der große Stücke auf die niederländische Nationalspielerin hält. „Harma hat in Ljubljana Champions- League-Erfahrung gesammelt, kann auf allen drei Rückraumpositionen flexibel eingesetzt werden, was auch für die Defensive gilt. Sie ist nicht nur technisch sehr gut ausgebildet, sondern auch eine große Kämpferin“, zählte Fuhr die Vorzüge des Neuzugangs auf. Während der BVB am Samstag zum ersten Play-off in der Champions League gegen Metz Handball antritt, empfängt Krim Ljubljana die Ungarinnen von FTC-Rail Cargo Hungaria.

André Fuhr spricht von einem wichtigen Puzzleteil in den Planungen des BVB, das mit der Neuverpflichtung gefunden wurde: „Harma hat vier ganz große Vorzüge. Sie ist flexibel, eine echte Allrounderin, ist deutsch-sprachig und verteidigt außerordentlich gut.“ Zudem hat der BVB neben den bisherigen vier jungen Neuzugängen nun auch eine erfahrene Spielerin gefunden. „Die Mischung stimmt“, so Fuhr.

Die Verbindung zwischen der in Venlo aufgewachsenen van Kreij und dem BVB ist laut Aussage von Handball-Chef Heiermann nie ganz abgerissen. „Wir haben immer in Kontakt gestanden, als sie uns 2019 verließ und nach Ljubljana wechselte. Ihre Eltern sind immer wieder Gast bei unseren Heimspielen, obwohl Harma nicht mehr bei uns gespielt hat“, beschreibt Heiermann das besondere Verhältnis.

2016 war die damals 23-Jährige vom Drittligisten TuS Lintfort zum BVB gekommen. Innerhalb kürzester Zeit hatte sie den Sprung ins Oberhaus geschafft, sich unverzichtbar gemacht. Die damalige BVB-Trainerin Ildiko Barna war von der positiven Entwicklung angetan und hatte ihr eine ausgesprochene Stress- Resistenz bescheinigt. Im Sommer 2019 verließ Harma van Kreij als etablierte Bundesliga-Spielerin den BVB Richtung Slowenien, um ein „neues Abenteuer zu suchen.“ Drei Jahre später ist sie als international erfahrene Rückraumspielerin wieder zurück in Dortmund.

BVB-Handball-Damen vs. Metz

BVB-Handball-Damen vor historischem Königsklassen-Spiel gegen Metz

In der erst zweiten Champions-League-Saison der Vereinsgeschichte haben sich die Borussinnen für die Play-offs qualifiziert: Am 26. März um 18 Uhr spielt der amtierende Deutsche Meister gegen Metz HB aus Frankreich in der Helmut- Körnig-Halle in den Play-offs zum Viertelfinale.

In der Gruppenphase der Königsklasse haben die Handball-Damen bereits bewiesen, was alles möglich sein kann. Um den Traum vom Viertelfinale Wirklichkeit werden zu lassen, brauchen die Borussinnen ihre Fans im Rücken: 2500 Zuschauer sind für das Spiel zugelassen.

Beim Zutritt zur Halle ist die 2G-plus-Regelung bindend. Die digitalen Nachweise müssen in der Corona-Warn-App oder CovPass-App (digitales EU-Covid-Zertifikat) vorgezeigt werden. Zutritt zur Halle haben nur immunisierte (geimpfte/genesene) Personen, die zusätzlich ein negatives Testergebnis vorweisen können. Das Testergebnis eines Antigen-Schnelltests darf dabei nicht älter als 24 Stunden sein, das eines PCR-Tests nicht älter als 48 Stunden.*

In der Helmut-Körnig-Halle muss eine medizinische Maske oder FFP2-Maske verpflichtend getragen werden. Auch am eigenen Sitzplatz darf die Maske nicht abgenommen werden. Befreit vom verpflichtenden Tragen einer Maske sind lediglich Kinder unter sieben Jahren.

Die Handball-Damen freuen sich über Ihre Unterstützung!

*Die zusätzliche Testpflicht entfällt für Personen, die

Geimpft + Geimpft + Geimpft: zusätzlich zur vollständigen Grundimmunisierung „geboostert“ (dritte Impfung) sind; gilt ab dem Tag der dritten Impfung
Geimpft + Geimpft: zweimal geimpft sind und die zweite Impfung mehr als 14 Tage, aber weniger als 90 Tage zurückliegt

Geimpft + Genesen: von einer Infektion genesen sind und zusätzlich mindestens eine Impfung erhalten haben
Genesen: von einer Infektion genesen sind und die Genesung mehr als 27 Tage, aber weniger als 90 Tage zurückliegt

Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren (Ausweisdokument ist vorzuzeigen) sind von der Nachweispflicht befreit. Personen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können (Attest notwendig), werden getestet zugelassen. Für die genannten Ausnahmen darf das Testergebnis eines Antigen-Schnelltests nicht älter als 24 Stunden sein, eines PCR-Tests nicht älter als 48 Stunden.

Quelle: Borussia Dortmund Presse

Bürki im Sommer in die USA

Torhüter Roman Bürki (31) wird Borussia Dortmund im Sommer verlassen und sich St. Louis City SC in der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) anschließen. Bürkis bis zum 30. Juni 2023 gültiger Vertrag beim BVB wird nach dem Ende der laufenden Saison vorzeitig aufgelöst.

„Es war mir eine Ehre, insgesamt sieben Jahre bei diesem großartigen Verein gespielt haben zu dürfen. Ich werde nicht nur die Pokalsiege 2017 und 2021, sondern alle guten und schwierigen Zeiten, die wir gemeinsam erlebt haben, immer in Erinnerung halten. Mein Dank gilt zuallererst meinen großartigen Mitspielern, aber auch den Verantwortlichen des BVB, meinen Trainern, dem gesamten Team hinter dem Team und nicht zuletzt den unglaublichen Fans. Einmal Borusse, immer Borusse!“, sagt Roman Bürki und fügt hinzu: „Ich habe in den vergangenen Jahren privat schon viel Zeit in den USA verbracht, bin ein großer Fan des US-Sports und freue mich total, in St. Louis, bei einem sich im Aufbau befindlichen Club, etwas mit entwickeln zu können.“

Bürki hat bislang 232 Pflichtspiele für den BVB bestritten. Sein künftiger Arbeitgeber wird als 28. so genanntes Franchise der MLS beitreten, Sportdirektor des Clubs aus dem Bundesstaat Missouri ist der aus der Bundesliga (u.a. Hoffenheim, Düsseldorf) bekannte Lutz Pfannenstiel.

Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc dankt Roman Bürki „für sieben Jahre, in denen er immer alles gegeben hat. Roman war lange Jahre unsere Nummer 1, er ist ein verdienter BVB-Profi, hat mit uns Titel errungen und ist mit dem DFB-Pokal um den Borsigplatz gefahren. Diese Titel, diese Momente, werden immer auch mit ihm in Verbindung gebracht werden. Die vergangenen eineinhalb Jahre waren für Roman sportlich alles andere als leicht, trotzdem hat er sich immer professionell verhalten und in den Dienst des Teams gestellt. Für seine berufliche und private Zukunft in den USA wünschen wir Roman nur das Allerbeste“.

Quelle: Borussia Dortmund Presse

„Die Schritte sind bis hierher zu klein!“

Marco Rose resümiert sehr selbstkritisch die bisherige Saison und äußert dabei Wünsche, Hofnungen und Erwartungen für die Zukunft.

Manuel Akanji – Muskelfaserriss in der Wade, befindet sich im Teiltraining mit dem Rehatrainer und könnte möglicherweise im Laufe der Woche ins Mannschaftstraining einsteigen
Raphaël Guerreiro und Mats Hummels – Quarantäne nach einem positiven Coronatest
Thomas Meunier – Sehnenriss an der Oberschenkelrückseite, fällt noch für mehrere Wochen aus
Youssoufa Moukoko – Muskelfaserriss
Marco Reus – „krank zuhause“
Steffen Tigges – Sprungglenk-Fraktur im Training, soll in den nächsten Tagen operiert werden
Dan-Axel Zagadou – Muskelfaserriss im Oberschenkel, „könnte noch ein paar Tage dauern“

In Anbetracht der vielen schrecklichen Ereignisse, die sich derzeit in der Ukraine ereignen und der vielen gesellschaftspolitischen Probleme genießt der Fußball bei den Menschen momentan nicht die allergrößte Priorität. Nichtsdestotrotz findet der Ligabetrieb so gut es geht statt – mal mit mehr und mal mit weniger Zuschauern. Natürlich steht das Thema Corona und den dadurch extrem eingeschränkten Zuschauerzahlen und Einnahmeverlusten bei den Vereinen auf der Agenda ganz weit oben – wie auch beim BVB.
Aber Marco Rose plagen derzeit noch weitere Sorgen. Da sind zum einen die wieder einmal extrem vielen verletzten Spieler, die zum größten Teil an muskulären Problemen leiden.
Das sind derzeit:

Aber es gibt auch ein paar gute Nachrichten: Erling Haaland und Gio Reyna befinden sich wieder im Mannschaftstraining und somit immerhin eine Option für einen „Teileinsatz“ bei der Partie gegen Arminia Bielefeld.

Es wurde bei der Pressekonferenz auch nach dem bisherigen Saisonverlauf gefragt und inwieweit Marco Rose seine Spielphilosophie in den bisherigen acht Monaten als Cheftrainer von Borussia Dortmund umsetzen konnte. Der 45-jährige gebürtige Leipziger zeigte sich dabei etwas wehmütig: „Die Entwicklung hängt natürlich immer von ein paar Faktoren ab. Einen ganz wichtigen Faktor haben wir als Mannschaft nicht erreicht. Wir haben es nicht geschafft, die Leute zu begeistern, die Leute so richtig mitzunehmen und eine Euphorie zu entfachen. (…) Fakt ist, dass wir uns nicht gut damit fühlen, wie wir in den Pokalwettbewerben abgeschnitten haben. Es ist uns nicht gelungen, im Umfeld und in der Stadt eine richtige Identifikation mit der Art und Weise unseres Auftretens zu schaffen. Und dabei fühlen wir uns nicht gut. Auch wenn Fußball schnelllebig ist und kurzfristiger Erfolg eingefordert wird, brauchen ein paar Dinge Zeit.“
Anschließend gab er zwischen den Zeilen zu verstehen, dass er sich im Kader mehr Fluktuation wünscht – was aber aus den bekannten Gründen derzeit etwas schwierig ist: „Man braucht 2 bis 3 Transferperioden um dann auf Dinge reagieren zu können, die man im Laufe der Monate feststelllt. Das heißt: im Kader Dinge anpassen und gewisse Strukturen im Kader verändern, Persönlichkeitsstrukturen verändern, an bestimmten Positionen auch versuchen an der Qualität zu schrauben und an Verfügbarkeit. Das sind Spieler, die im 3-Tages-Rhythmus physisch und mental in der Lage sind, Spiele abzuliefern. Die Kritik, die von außen entsteht, ist total nachvollziehbar und auch richtig und auch bei uns angekommen. Und trotzdem brauchen ein paar Dinge auch ihre Zeit.“
Es sind die Wurzeln des Fußballs bestehend aus Gier, Freude und Leidenschaft und die Begeisterung der Fans, die nach Meinung von Marco Rose derzeit etwas abhanden gekommen zu sein scheinen und die er wieder zurückerobern möchte:
„Ich glaube, dass die Bundesligasaison bis hierher sehr anständig gelaufen ist. Das ist unser Tagesgeschäft, aber wir haben es nicht geschafft, die Leute und den Verein anzuzünden. (…) Den Schuh müssen wir uns anziehen. Es ist unsere Aufgabe und unsere Pflicht, das umzukehren. In dieser Saison müssen wir versuchen, noch das Maximale herauszuholen, auch wenn die Bedingungen gerade alles andere als optimal sind. Und dann müssen wir uns so aufstellen, dass wir mehr Identifikation schaffen und dass die Leute wieder gerne ins Stadion kommen und Spiele sehen, mit denen sie sich identifizieren können. Und dabei rede ich nicht nur über Fußball, sondern ich rede über das Auftreten, über Ausstrahlung, über Körpersprache, über Zweikampfführung, über Dynamik, also über all die Dinge, die wir auf den Platz bringen wollen. Und das haben wir in dieser Saison zu selten geschafft.“

Anastasiya Sivukha wird BVB-Rückraum verstärken

Die erst 19 Jahre alte Anastasiya Sivukha vom belarussischen Klub Victoria-
Berestie wird den rechten Rückraum der Handball-Damen von Borussia Dortmund
ab der kommenden Saison verstärken. Der BVB geht damit weiter konsequent
seinen eingeschlagenen Weg der Verjüngung des Kaders.

Bei den Handball-Damen von Borussia Dortmund geht der Kader-Umbau für die
Saison 2022/23 weiter: Mit der erst 19 Jahre jungen Anastasiya Sivukha vom
belarussischen Verein Victoria-Berestie, in der vergangenen Saison Dritter in der
nationalen Meisterschaft, sicherte sich der amtierende Deutsche Meister eine
hochtalentierte Rückraumspielerin mit langfristiger Perspektive.

„Wir hoffen, dass der Wechsel reibungslos funktionieren wird“, sagt BVBAbteilungsvorstand
Andreas Heiermann angesichts der aktuellen politischen Lage.

Der Vertrag wurde bereits von allen Parteien unterschrieben. „Wir hoffen, dass
Anastasiya in Deutschland eine Arbeitsgenehmigung bekommen wird und dass sie
aus Belarus ausreisen kann. Ich bin aber sehr zuversichtlich“, so Heiermann.

Nachdem Schwarzgelb bereits Lisa Antl, Meret Ossenkopp (beide vom Buxtehuder
SV), Zoë Sprengers (Bayer Leverkusen) und Lena Hausherr (BSV Sachen Zwickau)
für die kommende Saison verpflichtet hatte, ist Sivukha der fünfte Neuzugang des
BVB. „Anastasiya passt genau in unser Anforderungsprofil, sie spielt im rechten
Rückraum und überzeugt durch ein sehr dynamisches Spiel mit hohem Einsatz. Ich
habe ihre Lust gespürt, bei uns spielen zu dürfen“, erklärte BVB-Chefcoach André
Fuhr.

Sivukha hat einen Zweijahres-Vertrag in Dortmund unterschrieben.
Die 1,77 Meter große und 69 Kilogramm schwere Spielerin stammt vom HC
Gomel, spielt seit der Saison 2020/21 bei Victoria-Berestie. Mit Berestie schaffte
es Sivukha bis in die 3. Qualifikations-Runde der EHF Europa League.
Bereits mit 17 Jahren wurde sie zur Kapitänin der belarussischen U19-
Nationalmannschaft gewählt, 2019 war Sivukha bei den W17-Europameisterschaften erfolgreichste Torschützin für Belarus. Zwei Jahre später bei der U19-Europameisterschaft in Nord-Mazedonien schaffte es der BVBNeuzugang in die Top Ten der besten Torschützinnen des Turniers.