Die Zuschauer erlebten eine intensive und abwechslungsreiche Partie 36:33
Auch am Mittwochabend war das Team von Event Live erneut im Einsatz und produzierte im Auftrag von Borussia Dortmund die Begegnung der Handball Bundesliga Frauen gegen den VfL Oldenburg.
Wie gewohnt startete die Produktion bereits vor dem Anwurf mit ausführlichen Interviews der beiden Cheftrainer Henk Groener und Nils Bötel. Im Anschluss wurde die Partie mit fünf Kameras aufwendig live in Szene gesetzt. Die Kommentierung übernahmen Uwe Kisker und Sascha Stickern.
Die Zuschauer erlebten eine intensive und abwechslungsreiche Partie, in der sich der BVB am Ende mit 36:33 (19:14) gegen den Tabellenfünften durchsetzen konnte. Auch am 19. und vorletzten Spieltag der Hauptrunde der Alsco Handball Bundesliga Frauen bewiesen die Dortmunderinnen ihre Stärke und Moral. Mit diesem hart erkämpften Sieg setzte das Team seine Serie fort, eroberte die zwischenzeitlich verlorene Tabellenführung zurück und geht nun mit einem Punkt Vorsprung in das entscheidende Spiel bei der HSG Blomberg-Lippe. Bereits ein Remis würde reichen, um die Hauptrunde als Tabellenführer abzuschließen.

Die Partie begann jedoch alles andere als optimal für den BVB. Nach einem frühen 2:6-Rückstand sah sich Trainer Henk Groener bereits in der siebten Minute zu einer Auszeit gezwungen – eine Seltenheit. Oldenburg nutzte die Dortmunder Anfangsschwäche konsequent aus und zog zwischenzeitlich auf 2:7 davon.
Doch die Borussinnen kämpften sich zurück. Angeführt von einer starken Alina Grijseels, die nicht nur sechs Treffer erzielte, sondern auch in den entscheidenden Momenten Verantwortung übernahm, drehte der BVB die Partie. Über ein 12:12 durch Lisa Antl gelang schließlich die Führung, ehe Dortmund mit einem beeindruckenden Lauf auf 19:14 zur Pause davonzog. Großen Anteil daran hatte auch Torhüterin Teodora Roncević, die mit wichtigen Paraden überzeugte.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Oldenburg verkürzte mehrfach, doch Dortmund behielt die Kontrolle. Auch eine torarme Phase mit zahlreichen technischen Fehlern auf beiden Seiten änderte nichts daran, dass der BVB stets in Führung blieb.
In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend, als Oldenburg auf drei Tore herankam. Doch Treffer von Guro Nestaker und erneut Alina Grijseels sorgten für die Entscheidung und sicherten den verdienten 36:33-Erfolg.
„Das war ein echter Kampf, wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Wir waren in der Abwehr nicht präsent und müssen das bis Samstag deutlich besser machen“, analysierte Spielmacherin Alina Grijseels nach der Partie treffend.
Mit diesem Sieg hat Borussia Dortmund nun beste Voraussetzungen, die Hauptrunde an der Tabellenspitze abzuschließen – ein spannendes Finale steht bevor.

